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	<title>Kommentare zu: Die beste Medienkrise aller Zeiten</title>
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	<description>Michalis Pantelouris über das Drucken von Wörtern und Bildern auf Papier für Geld</description>
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		<title>Von: Blätterwald #25 vom 27. November 2009 &#124; Magaziniac.Blog</title>
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		<dc:creator>Blätterwald #25 vom 27. November 2009 &#124; Magaziniac.Blog</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 20:53:22 +0000</pubDate>
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		<description>[...] von Print Würgt, die „Beste Medienkrise aller Zeiten“. Michalis Pantelouris zum Thema, warum das Internet nicht Schuld am Zeitschriftensterben [...]</description>
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		<title>Von: peter ruch</title>
		<link>http://print-wuergt.de/2009/06/15/die-beste-medienkrise-aller-zeiten/comment-page-1/#comment-16</link>
		<dc:creator>peter ruch</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 13:23:15 +0000</pubDate>
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		<description>und dann, Du mein lieblingsgrieche, werden wir auf den tischen tanzen.</description>
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		<title>Von: Mikis</title>
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		<dc:creator>Mikis</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 20:37:04 +0000</pubDate>
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		<description>Mein Ruch, du sprichst einige wahre Worte gelassen aus. Am Ende ist es wahrscheinlich auch so: Journalismus muss man machen wollen. Und in der Geschichte des Journalismus war der wirtschaftliche Teil eigentlich nur dazu da, den Journalisten die Arbeit zu ermöglichen. Irgendwann hat sich das umgedreht, und Journalisten sollten plötzlich dazu da sein, Geschäft zu ermöglichen. Aber das funktioniert nicht, denn es liefert keine guten Ergebnisse. Wie überall ist es so: Wer für Geld arbeitet statt aus Leidenschaft für seinen Beruf, der tut nur das Nötigste. Die Qualität erodiert, das Produkt wird schlechter. Und das drehen wir jetzt um.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Ruch, du sprichst einige wahre Worte gelassen aus. Am Ende ist es wahrscheinlich auch so: Journalismus muss man machen wollen. Und in der Geschichte des Journalismus war der wirtschaftliche Teil eigentlich nur dazu da, den Journalisten die Arbeit zu ermöglichen. Irgendwann hat sich das umgedreht, und Journalisten sollten plötzlich dazu da sein, Geschäft zu ermöglichen. Aber das funktioniert nicht, denn es liefert keine guten Ergebnisse. Wie überall ist es so: Wer für Geld arbeitet statt aus Leidenschaft für seinen Beruf, der tut nur das Nötigste. Die Qualität erodiert, das Produkt wird schlechter. Und das drehen wir jetzt um.</p>
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		<title>Von: peter ruch</title>
		<link>http://print-wuergt.de/2009/06/15/die-beste-medienkrise-aller-zeiten/comment-page-1/#comment-14</link>
		<dc:creator>peter ruch</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 09:03:13 +0000</pubDate>
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		<description>Du guter grieche, Du.
sehr recht hast Du. doch Deine &quot;einsicht&quot; wird vorerst wenig helfen. das problem liegt, meiner bescheidenen ansicht nach, vor allem daran, dass es kaum mehr anstaendige verleger gibt. oben, in den plueschetagen, da sitzen die sesselfurzer, bwl-geschult und krawattiert, denen geht es nicht um inhalte oder gar den leser, sondern bloss um saubere zahlen (danach definiert sich ja meist auch ihr gehalt. und der bonus). so lange die verleger aber nicht bereit sind, auch mal wieder in die qualitaet der zeitungen, zeitschriften (und auch ihrer internet-portale) zu investieren, wird sich gar nix aendern; wenn nur die rendite regiert, wird alles zum a. gehen. da koennen wir journalisten gar nix dagegen, denn wir werden immer weniger, weil margen-optimierte objekte solche kostenverursacher wie uns so sehr brauchen wie ein loch im kopf. das umdenken muss weiter oben stattfinden, die manager muessen lernen, dass nur print-produkte, die auch eine leserschaft haben, existenzberechtigt sind; da darf die brutto-rendite auch mal unter 25% liegen. zumindest in krisen-zeiten ;-).
ein gruss aus der schweiz, wo wir grad eine unglaublich grobe bereinigung der branche mitmachen. alles schoen auf dem buckel der journalisten; da gibt es verlage, die hauen einen viertel der belegschaft raus, leisten sich aber so nebenbei den neubau der sesselfurzer-liegenschaft im dreistelligen millionen-bereich. nur so kann man ja die potenziellen inserenten beeindrucken.
p.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du guter grieche, Du.<br />
sehr recht hast Du. doch Deine &#8220;einsicht&#8221; wird vorerst wenig helfen. das problem liegt, meiner bescheidenen ansicht nach, vor allem daran, dass es kaum mehr anstaendige verleger gibt. oben, in den plueschetagen, da sitzen die sesselfurzer, bwl-geschult und krawattiert, denen geht es nicht um inhalte oder gar den leser, sondern bloss um saubere zahlen (danach definiert sich ja meist auch ihr gehalt. und der bonus). so lange die verleger aber nicht bereit sind, auch mal wieder in die qualitaet der zeitungen, zeitschriften (und auch ihrer internet-portale) zu investieren, wird sich gar nix aendern; wenn nur die rendite regiert, wird alles zum a. gehen. da koennen wir journalisten gar nix dagegen, denn wir werden immer weniger, weil margen-optimierte objekte solche kostenverursacher wie uns so sehr brauchen wie ein loch im kopf. das umdenken muss weiter oben stattfinden, die manager muessen lernen, dass nur print-produkte, die auch eine leserschaft haben, existenzberechtigt sind; da darf die brutto-rendite auch mal unter 25% liegen. zumindest in krisen-zeiten <img src='http://print-wuergt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .<br />
ein gruss aus der schweiz, wo wir grad eine unglaublich grobe bereinigung der branche mitmachen. alles schoen auf dem buckel der journalisten; da gibt es verlage, die hauen einen viertel der belegschaft raus, leisten sich aber so nebenbei den neubau der sesselfurzer-liegenschaft im dreistelligen millionen-bereich. nur so kann man ja die potenziellen inserenten beeindrucken.<br />
p.</p>
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