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	<title>Kommentare zu: Das Duell: Steinmerkel vs. Vier ????</title>
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	<description>Michalis Pantelouris über das Drucken von Wörtern und Bildern auf Papier für Geld</description>
	<lastBuildDate>Sun, 05 Sep 2010 11:27:29 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Royse</title>
		<link>http://print-wuergt.de/2009/09/14/das-duell-steinmerkel-vs-vier/comment-page-1/#comment-110</link>
		<dc:creator>Royse</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 20:10:37 +0000</pubDate>
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		<description>Also ich weiß nicht, warum ausgerechnet eine Fußballmannschaft Nationalgefühl produzieren soll. Was hat denn der einzelne Zuschauer 2006 außer Daumendrücken dazu beigetragen, dass Podolski und Klose getroffen und Lehmann gehalten hat? Das Zusammengehörigkeitsgefühl, das daraus entstanden sein mag, kam doch ziemlich einseitig zustande. Die Nationalspieler schießen ihre Toren ganz allein oder eben nicht (Egal wie laut der Einzelne beim Elfmeterschießen mit Bierbüchse und Chips in den Händen brüllt: „Unten links“) Ich finde es eher peinlich, wenn Politiker oder Journalisten meinen, aus den Erfolgen von 22 Kickern und ihren Betreuern eine Art Forschritt des Nationalgefühls ablesen zu können. Was machen wir, wenn das DFB-Team die Qualifikation diesmal vergeigt? Kollektiv Trübsal blasen, das Land für weniger liebenswert halten und uns wieder mehr als Bayern und Rheinländer denn als Deutsche betrachten?


Da nehme ich doch lieber die Oderflut oder auch die an der Elbe, bei der jeder, dem das nahe ging, hinfahren und Sandsäcke füllen oder wenigstens etwas spenden konnte. Und warum feiern wir nicht öfter den Herbst 1989? Das war mal eine gelungen Revolution und noch dazu eine ganz neuartige, nämlich friedliche. Für viele Ostdeutsche war das eine fast schon existenzielle Erfahrung. Das passte der Satz eines Liedermachers, der lange vor Obama schrieb: „Du hast es nur noch nicht probiert und darum glaubst Du’s nicht.“ Die Westdeutschen haben die Botschaftsflüchtlinge an der Grenze empfangen und nach der Maueröffnung wildfremde Ossis mit zu sich nach Hause genommen. Politiker reden und Journalisten schreiben, wenn es um 1989 geht, viel über Lasten und Solidaritätszuschlag und kaum etwas über eine Zeit, in der die Deutschen das glücklichste Volk der Welt waren und sich und sich so ziemlich alle anderen mit uns freuten. Sind wir wirklich so zynisch?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also ich weiß nicht, warum ausgerechnet eine Fußballmannschaft Nationalgefühl produzieren soll. Was hat denn der einzelne Zuschauer 2006 außer Daumendrücken dazu beigetragen, dass Podolski und Klose getroffen und Lehmann gehalten hat? Das Zusammengehörigkeitsgefühl, das daraus entstanden sein mag, kam doch ziemlich einseitig zustande. Die Nationalspieler schießen ihre Toren ganz allein oder eben nicht (Egal wie laut der Einzelne beim Elfmeterschießen mit Bierbüchse und Chips in den Händen brüllt: „Unten links“) Ich finde es eher peinlich, wenn Politiker oder Journalisten meinen, aus den Erfolgen von 22 Kickern und ihren Betreuern eine Art Forschritt des Nationalgefühls ablesen zu können. Was machen wir, wenn das DFB-Team die Qualifikation diesmal vergeigt? Kollektiv Trübsal blasen, das Land für weniger liebenswert halten und uns wieder mehr als Bayern und Rheinländer denn als Deutsche betrachten?</p>
<p>Da nehme ich doch lieber die Oderflut oder auch die an der Elbe, bei der jeder, dem das nahe ging, hinfahren und Sandsäcke füllen oder wenigstens etwas spenden konnte. Und warum feiern wir nicht öfter den Herbst 1989? Das war mal eine gelungen Revolution und noch dazu eine ganz neuartige, nämlich friedliche. Für viele Ostdeutsche war das eine fast schon existenzielle Erfahrung. Das passte der Satz eines Liedermachers, der lange vor Obama schrieb: „Du hast es nur noch nicht probiert und darum glaubst Du’s nicht.“ Die Westdeutschen haben die Botschaftsflüchtlinge an der Grenze empfangen und nach der Maueröffnung wildfremde Ossis mit zu sich nach Hause genommen. Politiker reden und Journalisten schreiben, wenn es um 1989 geht, viel über Lasten und Solidaritätszuschlag und kaum etwas über eine Zeit, in der die Deutschen das glücklichste Volk der Welt waren und sich und sich so ziemlich alle anderen mit uns freuten. Sind wir wirklich so zynisch?</p>
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		<title>Von: madove</title>
		<link>http://print-wuergt.de/2009/09/14/das-duell-steinmerkel-vs-vier/comment-page-1/#comment-109</link>
		<dc:creator>madove</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 15:30:42 +0000</pubDate>
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		<description>Amen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Amen.</p>
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