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	<title>Kommentare zu: Mein liebes Kindle – ist das der Durchbruch?</title>
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	<description>Michalis Pantelouris über das Drucken von Wörtern und Bildern auf Papier für Geld</description>
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		<title>Von: Alex</title>
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		<dc:creator>Alex</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 18:42:22 +0000</pubDate>
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		<description>off topic:
Hey, danke für die Blumen!!!!
Kriegst einen Netzer-Sticker für den Kindle, wenn Du wieder zu Hause bist!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>off topic:<br />
Hey, danke für die Blumen!!!!<br />
Kriegst einen Netzer-Sticker für den Kindle, wenn Du wieder zu Hause bist!</p>
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		<title>Von: Mikis</title>
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		<dc:creator>Mikis</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 13:26:04 +0000</pubDate>
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		<description>Die großen Verlage einigen sich offenbar gerade auf eine gemeinsame iPhone-App, was ja ein winziger erster Schritt ist, und FAZ und Handelsblatt sind zum Beispiel (als einzige deutsche Zeitungen) auf dem Kindle kauf- und abonnierbar. Das sind winzige erste Schritte, und ganz schlimm wird es, wenn man die Buchverlage anguckt. Es sind alle möglichen Reader angekündigt, aber auf der Plattform Libreka sind lächerlich wenige Ebooks zu finden, und wenn dann zum gebundenen Preis. Und das ist sicher nicht vermittelbar.

Ich würde auch sagen, dass der Kindle für Profis in Deutschland noch längst nicht verlässlich genug alle Titel anbietet, die man vielleicht braucht. Noch ist das eine echte Hobby-ich-will-der-erste-sein-Anschaffung. Trotzdem verschlafen ihn die Verlage: Natürlich müsste man jetzt – spätestens – nach einer Möglichkeit suchen, ihn Zeitungsabonnenten so billig wie möglich zum digitalen Abo dazu zu geben – so lange es noch irgendwie cool ist, einen zu haben …</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die großen Verlage einigen sich offenbar gerade auf eine gemeinsame iPhone-App, was ja ein winziger erster Schritt ist, und FAZ und Handelsblatt sind zum Beispiel (als einzige deutsche Zeitungen) auf dem Kindle kauf- und abonnierbar. Das sind winzige erste Schritte, und ganz schlimm wird es, wenn man die Buchverlage anguckt. Es sind alle möglichen Reader angekündigt, aber auf der Plattform Libreka sind lächerlich wenige Ebooks zu finden, und wenn dann zum gebundenen Preis. Und das ist sicher nicht vermittelbar.</p>
<p>Ich würde auch sagen, dass der Kindle für Profis in Deutschland noch längst nicht verlässlich genug alle Titel anbietet, die man vielleicht braucht. Noch ist das eine echte Hobby-ich-will-der-erste-sein-Anschaffung. Trotzdem verschlafen ihn die Verlage: Natürlich müsste man jetzt – spätestens – nach einer Möglichkeit suchen, ihn Zeitungsabonnenten so billig wie möglich zum digitalen Abo dazu zu geben – so lange es noch irgendwie cool ist, einen zu haben …</p>
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		<title>Von: Rae Redux</title>
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		<dc:creator>Rae Redux</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 13:12:02 +0000</pubDate>
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		<description>Danke für die Antwort. Okay, deine Vermutung, dass die von mir gesuchten Bücher von den Verlagen für Europa gesperrt sind, würde zumindest die Diskrepanz zwischen der von amazon.de und amazon.com angegebenen verfügbaren Titelzahl erklären. Das heißt aber auch: Der Kindle ist derzeit sinnlos, wenn man ihn nutzen will, um sich schnell und einfach über derzeit diskutierte amerikanische Bücher auf dem Laufen zu halten. Für Kulturjournalisten, die nicht auf das sich Öffnen von illegalen Wegen warten wollen, also derzeit keine sinnvolle Anschaffung.

Aber stimmt, es ist interessant, wie das Auftauchen eines schicken Endgeräts verursacht, dass Leute plötzlich bereit sind, für Content zu zahlen (siehe iPod und iTunes).

Angeblich plant Apple ja ebenfalls einen eReader, der dann vermutlich den erwartbaren Apple-will-ich-haben Effekt haben dürfte, und vielleicht sorgt dass dafür, dass sich diese Variante von Paid Content in Deutschland dann auch durchsetzt. Und wer weiß, vielleicht sogar für journalistische Inhalte mit Print-Herkunft.

Nur: Wenn die deutschen Zeitschriften- und Zeitungsverlage diese Entwicklung verpennen, dann werden ihre Inhalte über iTunes oder amazon vertrieben werden, mit fetten Margen für die jeweiligen Quasi-Monopol-Anbieter. Und können wir davon ausgehen, dass die Verlage gerade dabei sind, diese Entwicklung zu verpennen? Hahahaha. Ich habe jedenfalls nichts davon gehört, dass die fünf, sechs großen deutschen Verlage dabei wären, eine eigene Paid-Content-Vertriebsplattform im Internet aufzubauen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für die Antwort. Okay, deine Vermutung, dass die von mir gesuchten Bücher von den Verlagen für Europa gesperrt sind, würde zumindest die Diskrepanz zwischen der von amazon.de und amazon.com angegebenen verfügbaren Titelzahl erklären. Das heißt aber auch: Der Kindle ist derzeit sinnlos, wenn man ihn nutzen will, um sich schnell und einfach über derzeit diskutierte amerikanische Bücher auf dem Laufen zu halten. Für Kulturjournalisten, die nicht auf das sich Öffnen von illegalen Wegen warten wollen, also derzeit keine sinnvolle Anschaffung.</p>
<p>Aber stimmt, es ist interessant, wie das Auftauchen eines schicken Endgeräts verursacht, dass Leute plötzlich bereit sind, für Content zu zahlen (siehe iPod und iTunes).</p>
<p>Angeblich plant Apple ja ebenfalls einen eReader, der dann vermutlich den erwartbaren Apple-will-ich-haben Effekt haben dürfte, und vielleicht sorgt dass dafür, dass sich diese Variante von Paid Content in Deutschland dann auch durchsetzt. Und wer weiß, vielleicht sogar für journalistische Inhalte mit Print-Herkunft.</p>
<p>Nur: Wenn die deutschen Zeitschriften- und Zeitungsverlage diese Entwicklung verpennen, dann werden ihre Inhalte über iTunes oder amazon vertrieben werden, mit fetten Margen für die jeweiligen Quasi-Monopol-Anbieter. Und können wir davon ausgehen, dass die Verlage gerade dabei sind, diese Entwicklung zu verpennen? Hahahaha. Ich habe jedenfalls nichts davon gehört, dass die fünf, sechs großen deutschen Verlage dabei wären, eine eigene Paid-Content-Vertriebsplattform im Internet aufzubauen.</p>
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		<title>Von: Mikis</title>
		<link>http://print-wuergt.de/2009/10/28/mein-liebes-kindle-%e2%80%93-ist-das-der-durchbruch/comment-page-1/#comment-194</link>
		<dc:creator>Mikis</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 11:23:11 +0000</pubDate>
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		<description>Die beknackten Slashes /// in meinem vorhergehenden Kommentar hat übrigens das Internetz gemacht. Ich kann da nix für.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die beknackten Slashes /// in meinem vorhergehenden Kommentar hat übrigens das Internetz gemacht. Ich kann da nix für.</p>
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		<title>Von: Mikis</title>
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		<dc:creator>Mikis</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 11:22:22 +0000</pubDate>
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		<description>ja, manche Sachen sind bizarr: John Grisham will nicht auf dem Kindle veröffentlicht werden! Der macht wohl so etwas wie seine eigene Buchpreisbindung … Wie dem auch sei, die Antwort: Ich lese gerade (zugegebenerweise praktisch gleichzeitig, ich bin so) \&quot;Sacred\&quot; von Dennis Lehane (der Typ, der \&quot;Mystic River\&quot; geschrieben hat. Große Empfehlung) und \&quot;State of Fear\&quot; von Michael Crichton (ein Öko-Thriller, Verbindung meiner Lieblingsthemen, ganz okay) und mal wieder \&quot;Walden\&quot; von Thereau. Das letzte natürlich aus dem Projekt Gutenberg (ich nehme an du weißt, dass du da alle Copyright-abgelaufenen Titel für umsonst kriegst (musst sie umformatieren, das mache ich mit Stanza). Von da habe ich im Moment auch auf dem Kindle \&quot;Selected Poetry of Oscar Wilde\&quot; (tut gut zwischendurch), \&quot;Heart of Darkness\&quot; und einen Haufen Mark Twain. Aber tatsächlich ist es ärgerlich: Dass viele Bücher nicht erhältlich sind, liegt ja nicht an Amazon, sondern meist daran, dass wir in Europa sind. Deine genannten Titel könntest du, so weit ich weiß, in den USA längst über den Kindle kaufen, in Europa aber erst, wenn sie hier auf dem Markt sind (wenn dann nicht irgendeine Buchpreisbindung verletzt wird usw. Wie heißt es bei Facebook über Beziehungen: It\&#039;s complicated). Ich hoffe (auch für die Verlage), dass sich das schnell regelt und dass auch die deutschen Verlage nachziehen und mir Bücher anbieten, und dass bis dahin die Freude daran, eine neue Technik als \&quot;Pionier\&quot; zu benutzen die Ärgernisse daran überwiegt, dass das Angebot noch nicht so gut ist, wie es sein könnte und sollte. Denn bei einem sind wir uns sicher einig: Wenn es nicht schnell einen einfachen, legalen Weg gibt, die Bücher, die wir lesen wollen, auch zu kaufen, dann werden zehn Wege entstehen, wie man sich die Dinger schnell und illegal beschaffen kann. Und ich bin jederzeit dafür und bereit, zu bezahlen. Aber die Tatsache, dass ich mir dieses Gerät bestellt habe bevor es überhaupt auf dem Markt war zeigt wahrscheinlich auch: Ich kann nicht gut warten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ja, manche Sachen sind bizarr: John Grisham will nicht auf dem Kindle veröffentlicht werden! Der macht wohl so etwas wie seine eigene Buchpreisbindung … Wie dem auch sei, die Antwort: Ich lese gerade (zugegebenerweise praktisch gleichzeitig, ich bin so) \&#8221;Sacred\&#8221; von Dennis Lehane (der Typ, der \&#8221;Mystic River\&#8221; geschrieben hat. Große Empfehlung) und \&#8221;State of Fear\&#8221; von Michael Crichton (ein Öko-Thriller, Verbindung meiner Lieblingsthemen, ganz okay) und mal wieder \&#8221;Walden\&#8221; von Thereau. Das letzte natürlich aus dem Projekt Gutenberg (ich nehme an du weißt, dass du da alle Copyright-abgelaufenen Titel für umsonst kriegst (musst sie umformatieren, das mache ich mit Stanza). Von da habe ich im Moment auch auf dem Kindle \&#8221;Selected Poetry of Oscar Wilde\&#8221; (tut gut zwischendurch), \&#8221;Heart of Darkness\&#8221; und einen Haufen Mark Twain. Aber tatsächlich ist es ärgerlich: Dass viele Bücher nicht erhältlich sind, liegt ja nicht an Amazon, sondern meist daran, dass wir in Europa sind. Deine genannten Titel könntest du, so weit ich weiß, in den USA längst über den Kindle kaufen, in Europa aber erst, wenn sie hier auf dem Markt sind (wenn dann nicht irgendeine Buchpreisbindung verletzt wird usw. Wie heißt es bei Facebook über Beziehungen: It\&#8217;s complicated). Ich hoffe (auch für die Verlage), dass sich das schnell regelt und dass auch die deutschen Verlage nachziehen und mir Bücher anbieten, und dass bis dahin die Freude daran, eine neue Technik als \&#8221;Pionier\&#8221; zu benutzen die Ärgernisse daran überwiegt, dass das Angebot noch nicht so gut ist, wie es sein könnte und sollte. Denn bei einem sind wir uns sicher einig: Wenn es nicht schnell einen einfachen, legalen Weg gibt, die Bücher, die wir lesen wollen, auch zu kaufen, dann werden zehn Wege entstehen, wie man sich die Dinger schnell und illegal beschaffen kann. Und ich bin jederzeit dafür und bereit, zu bezahlen. Aber die Tatsache, dass ich mir dieses Gerät bestellt habe bevor es überhaupt auf dem Markt war zeigt wahrscheinlich auch: Ich kann nicht gut warten.</p>
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		<title>Von: Rae Redux</title>
		<link>http://print-wuergt.de/2009/10/28/mein-liebes-kindle-%e2%80%93-ist-das-der-durchbruch/comment-page-1/#comment-192</link>
		<dc:creator>Rae Redux</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 11:00:43 +0000</pubDate>
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		<description>Gestern nacht habe ich diesen Eintrag gelesen und mir gedacht: Ach, verdammt, er hat ja recht, jetzt bestelle ich mir das Ding auch. Eher aus Langeweile habe ich kurz vor Absenden meiner Bestellung mal geguckt, was denn die letzten englisch-sprachigen Bücher, die ich bei amazon gekauft habe, für den Kindle gekostet hätten. Echt mainstreamiges Zeug von großen Verlagen: &quot;Inherent Vice&quot; von Thomas Pynchon, &quot;Chronic City&quot; von Jonathan Lethem, &quot;The Collected Stories of Lydia Davies&quot;, gerade groß im New Yorker besprochen, also nicht gerade osbkur - nichts davon gibt es für Kindle. Leicht verblüfft habe ich dann geguckt, ob&#039;s wenigstens die Krimis gibt, die ich kürzlich als Bücher gelesen habe: irgendein Zeug von Michael Connelly und George Pelecanos. Wiederum: Fehlanzeige.

Das hat jetzt wirklich nur am Rande mit der Kernthese deines Eintrags zu tun, aber mich würde echt mal interessieren: Was liest du auf dem Ding? Nora Roberts?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern nacht habe ich diesen Eintrag gelesen und mir gedacht: Ach, verdammt, er hat ja recht, jetzt bestelle ich mir das Ding auch. Eher aus Langeweile habe ich kurz vor Absenden meiner Bestellung mal geguckt, was denn die letzten englisch-sprachigen Bücher, die ich bei amazon gekauft habe, für den Kindle gekostet hätten. Echt mainstreamiges Zeug von großen Verlagen: &#8220;Inherent Vice&#8221; von Thomas Pynchon, &#8220;Chronic City&#8221; von Jonathan Lethem, &#8220;The Collected Stories of Lydia Davies&#8221;, gerade groß im New Yorker besprochen, also nicht gerade osbkur &#8211; nichts davon gibt es für Kindle. Leicht verblüfft habe ich dann geguckt, ob&#8217;s wenigstens die Krimis gibt, die ich kürzlich als Bücher gelesen habe: irgendein Zeug von Michael Connelly und George Pelecanos. Wiederum: Fehlanzeige.</p>
<p>Das hat jetzt wirklich nur am Rande mit der Kernthese deines Eintrags zu tun, aber mich würde echt mal interessieren: Was liest du auf dem Ding? Nora Roberts?</p>
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